Die schriftbasierte anonyme Onlineberatung ist ein niedrigschwelliges Angebot, an das sich Hilfesuchende jederzeit wenden können. Die Anonymität der Onlineberatung bietet für Hilfesuchende, bei tabu- und schambesetzten Themen einen Weg Hilfe zu finden.
Den Onlineberater*innen begegnet eine enorme Bandbreite an Themen. Diese riechen von verheimlichten Schwangerschaften, (sexuelle) Gewalt, Trauer um ein Kind oder um Kinderlosigkeit bis zu Fragen zum Elterngeld oder Mutterschutz. Die Onlineberatung ist nicht nur grundsätzlich offen für alle, sie wird in der Praxis auch von sehr vielen unterschiedlichsten Menschen genutzt.
In einer Notsituation durchforsten Hilfesuchende das Internet auf der Suche nach Hilfe. So stoßen sie auf die Onlineberatung. Da sie ihr Anliegen sofort loswerden können, spiegelt sich in den Nachrichten häufig eine große Not wieder.
Die Nutzung des Onlineangebotes ist für Hilfesuchende kostenfrei. Die Beratung ist anonym. Eine E-Mail- Adresse wird nicht benötigt. Die Kommunikation erfolgt webbasiert. Es werden keine IP-Adressen gespeichert. Die Datensicherheit und Schweigepflicht sind gewährleistet. Erstanfragen werden innerhalb von 48 Stunden beantwortet. Das Angebot ist auch an Wochenenden Feiertagen und in der Urlaubszeit erreichbar.
Alle Onlineberater*innen von donum vitae sind auch in einer donum vitae Beratungsstelle tätig. Sie haben ein abgeschlossenes Studium und eine zweijährige Zusatzausbildung durch donum vitae. In der Regel verfügen Sie außerdem über mehrjährige Beratungserfahrung. Die Beraterinnen des Teams sind methodisch und technisch geschult. Zweimal im Jahr trifft sich das Team zu einem Workshop um das Angebot weiter zu entwickeln. Außerdem hat das Team zweimal im Jahr gemeinsam Supervision.
Grenzen der Online-Beratung Jede Beratungsform hat Grenzen auch die Onlineberatung. Durch die Onlineberatung kann kein Nachweis für einen straffreien Schwangerschaftsabbruch ausgestellt werden (§219 StGB bzw. §§5,6 und 7 SchKG). Ebenso kann eine psychosoziale Onlineberatung nicht notwendige therapeutische Hilfen ersetzen.
Die Beraterinnen arbeiten von Ihrem Dienstort aus. Die Kosten für die notwendige technische Ausstattung und die Personalkosten tragen die Regionalvereine, bei denen die Beraterinnen eingestellt sind.